Botellón vs. Grümpi-Festzelt

Am 29. August ist in Zürich nicht nur ein Wettlaufen, sondern auch ein Wettsaufen geplant (danke an Felix Schaad für das Wortspiel). Die Polizeivorsteherin will das verhindern.

Die Frage lautet: Wieso soll ein Massenbesäufnis, das als solches deklariert ist, verboten werden, aber ein Massenbesäufnis, das als etwas anderes deklariert ist, nicht?

Sehr problematisch finde ich Massenbesäufnisse, die unter dem Deckmäntelchen des Sports betrieben werden: Turnfeste, Grümpis, usw. Da wird der Anschein erweckt, man tue etwas für die Gesundheit, lädt die Jugend ein, und bringt ihr dann das Saufen bei.

Ein Botellón (sprich: Boteijon) ist hingegen etwas Ehrliches: Man stellt von Anfang an klar, worum es geht. Da weiss man, was man hat. Da ist die Gefahr auch kleiner, dass Leute hineingezogen werden, die das nicht wollen. Was soll daran schlimm sein? Wenn man Besaufen im Allgemeinen erlaubt, muss man auch ein Botellón tolerieren.

Nachtrag: Theddy ist anderer Meinung.

Nachtrag2: Absurd: Das Blaue Kreuz teilt meine Meinung, die Wir-Liberalen wollen das Botellón verbieten.

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