Bashing vs. Selbstkritik

Journis bashen Blogger – Blogger schreien auf.
Politiker bashen Journis – Journis schreien auf.

Dabei versuchen alle, möglichst von ihren eigenen Fehlern und Schwächen abzulenken und mit dem Finger auf andere zu zeigen. Wie wäre es, mal vor der eigenen Haustüre zu wischen?

Wie wäre es, lieber Herr Sigg, lieber Herr Schmid, einmal offen und proaktiv zu kommunizieren, statt immer nur zuzugeben, was sich nicht mehr abstreiten lässt? Wie wäre es, ehrlich zu sein und Fehler einzugestehen?

Wie wäre es, liebe «Qualitätszeitungen», eigene Inhalte zu produzieren, die den Abopreis auch rechtfertigen, statt abzuschreiben? Wie wäre es, der Geschichte bis auf den Grund zu gehen?

Wie wäre es, liebe Mitblogger, Meinungen von Aussen zu akzeptieren und nicht immer gleich «Bloggerbashing!» zu rufen? Wie wäre es, sich nicht bei jedem kritischen oder ironischen Wort sich gleich angegriffen zu fühlen? Wie wäre es, weniger in Schubladen zu denken?

Wenn man mit der eigenen Rolle nicht zurecht kommt, liegt die Ursache selten bei den anderen.

Ich für meinen Teil, ich blogge was mir gefällt, ich lese was mir gefällt, ich zahle dafür sogar, wenn es mir gefällt, und ich lass die Journis schreiben, was ihnen gefällt. Und manchmal schüttle ich über alle den Kopf.

2 Gedanken zu „Bashing vs. Selbstkritik“

  1. wie wahr – bloss, wer’s hören sollte, wird’s nicht akzeptieren wollen; hüben wie drüben. und so schurnalischten und bloggen sie weiter, jeder gegen jeden – und keiner mag merken, dass eigenes themensetting viel spannender und wichtiger wäre — substanz, keep going

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