Beromünster – als Strahlung noch nicht krank machte

Der Landessender Beromünster wurde vor zwei Tagen ausser Betrieb genommen. Denn er verstösst gegen die verschärften Strahlungsgrenzwerte – obwohl bis seine Sendeleistung bereits massiv von 600 auf 180 kW reduziert wurde. Wieso gab es eigentlich nie einen lautstarken Bürgerprotest gegen diese Strahlung?

Heute ruft jede neue Mobiltelefonantenne massiven Protest hervor. Mit dem Unwort «Elektrosmog» wird der herrschenden Angst, um nicht zu sagen Paranoia, Ausdruck verliehen. Eltern schenken ihren Kindern Handys, was sie aber nicht davon abhält, gegen die geplante Antenne im Quartier zu protestieren. Vielleicht sollte man dazu übergehen, auch im Mobilfunk mit wenigen, aber grossen Anlagen Gebiete grossflächig zu versorgen. Dann nimmt zwar die Strahlenbelastung zu, dafür stehen die Antennen nicht mehr im Wohnquartier oder gar – was für ein Horrorszenario – auf dem Schulhausdach. Aus dem Auge aus dem Sinn!

2 Gedanken zu „Beromünster – als Strahlung noch nicht krank machte“

  1. Mit dem 160kw wurden die Grenzwerte nicht überschritten. Selbst mit den 250kw war man drunter, musste aber wegen einem Kabelschaden kapitulieren.

    Wenigstens ein würdiger Abschied.

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