Den Zivildienst sichtbar machen

Zivis sind Idealisten, Nonkonformisten – Leute, die sich nicht in ein Schema passen wollen. Sie sind selbstständige Denker, die sich keiner Kriegsmaschine und meistens auch keinem hierarchischen System unterordnen wollen. Und diese Zivis sollen nun in einheitlicher Kleidung auftreten? Ist das nicht ein Widerspruch?

Ich bin mir sicher, dass die neue Zivikleidung einigen Zivis stark widerstrebt, weil jegliche Art von Uniform sie an das Militär erinnert. Trotzdem hoffe ich, dass sie sich durchsetzt. Denn der Zivildienst muss in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Da leisten Tausende Männer jährlich einen wertvollen Einsatz für die Allgemeinheit, und diese Allgemeinheit nimmt kaum Notiz davon – oder schmunzelt gar darüber. Der Zivildienst braucht Gesichter, die in der Öffentlichkeit sichtbar als Zivi auftreten!

Ein Gedanke zu „Den Zivildienst sichtbar machen“

  1. Also ich bin Zivi und ich werde mir die Klamotten holen. Und nein, für mich ist das keine Uniform, eher eine Arbeitskleidung, die zudem noch freiwillig getragen wird. Damit habe ich keine Probleme und ich werde gerne damit „Flagge zeigen“

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