7 Gründe, wieso die Ausschaffungsinitiative angenommen werden wird

Ich prognostiziere eine Annahme der SVP-Ausschaffungsinitiative (oder eines Gegenvorschlages mit vergleichbaren Folgen). Die Bedingungen könnten kaum «besser» sein:

  • Der Mythos von der importierten Kriminalität: Es ist die Vorstellung verbreitet, die höhere Kriminalitätsrate der Ausländer sei auf eine Kultur der Gewalt in den Herkunftsländern zurückzuführen. Es ist ein Mythos: Laut UN-Studie ist die Kriminalitätsrate auf dem Balkan heute tiefer als in Westeuropa. Die Kriminalität wird nicht importiert, sondern hier gezüchtet.
  • Ausländerfeindliche Berichterstattung: Ein Titel wie «Häftlinge in der Schweiz sind zu 70 Prozent Ausländer» zieht Leser an, aber vermittelt ein völlig falsches Bild. (Natürlich sind die 7 % Ausschaffungshäftlinge Ausländer, aber kriminell sind sie deswegen nicht. Die 31 % Untersuchungshäftlinge sind ebenfalls überwiegend Ausländer, dies aber deswegen, weil man bei Ausländern die Fluchtgefahr höher einschätzt. Bei den 59 % wirklich verurteilten Häftlingen müsste man noch die Quote der Kriminaltouristen abzählen, da diese ja mit der ausländischen Wohnbevölkerung nichts zu tun haben.) Es hat sich auch durchgesetzt, dass Täter in der Presse generell mit Nationalitäten verbunden werden – als ob die Nationalität zur Tat führen würde. Damit wird das Terrain bereitet für eine flächendeckende ausländerfeindliche Stimmung.
  • Verbreitetes konservatives Familienbild: Es gehört zum Selbstverständnis von Konservativen, dass das Familienoberhaupt die Familie vor Gefahren von Aussen beschützen muss. Damit diese Rolle aufrecht erhalten werden kann und der Mann nicht überflüssig wird, werden ständig Feindbilder produziert. «Kriminelle Ausländer» eignet sich hervorragend. Weil die Linken dieses Prinzip noch nicht verstanden haben, können sie die Leute argumentativ nicht abholen.
  • Falsche, verfängliche Fragen: Die Initiative wird unlauter auf Fragen heruntergebrochen, um daraus unzutreffende Vorwürfe abzuleiten. Man fragt: «Bist du für oder gegen Kriminelle?» und wirft den Initiativgegnern vor, Kriminelle in Schutz zu nehmen. Man fragt: «Gibt es Integrationsprobleme?» und wirft den Initiativgegnern vor, die Probleme zu ignorieren und nichts gegen sie zu unternehmen. Es ist eine einfache und wirksame Strategie, die Initiativgegner in die Defensive, in die Täterschützer- und «Gutmenschen»-Rolle zu drängen. Die meisten linken Politiker (z.B. Daniel Vischer) durchschauen dies nicht und tappen immer wieder in die gleiche Argumentationsfalle.
  • Falsche Vorstellung des «missbrauchten Gastrechts»: Ausländerkriminalität wird gerne als Missbrauch des Gastrechtes angesehen. Wenn sich ein Gast nicht an die Regeln des Gastgebers hält, kann man ihn rauswerfen – das klingt einleuchtend. Jedoch sind durch die langen Einbürgerungszeiten viele Auländer hier aufgewachsen oder sogar geboren. Für sie ist die Schweiz Heimat- und nicht Gastland. Es ist nicht statthaft, Leute in ihrem Heimatland wie Gäste zu behandeln.
  • Angst vor der SVP: Die Angst vor der SVP ist bei CVP und FDP stärker als die eigenen Prinzipien und Werte, die darum kurzerhand über Bord geworfen werden. Das führt zu Vorschlägen wie jene der CVP, den Schweizer Pass nur noch auf Probe abzugeben. Das ist, mit Verlaub, nichts anderes als Appeasement-Politik und zeitigt die entsprechenden Folgen. Die SVP wird dadurch in ihrem harten Kurs nur noch bestärkt.
  • Abwesenheit der Intellektuellen: Die linken Intellektuellen sind verstummt. Sie melden sich politisch nicht zu Wort, oder wenn, dann schaffen es auch sie nicht, in den Medien ein anderes Menschenbild zu vermitteln. Diejenigen, die nach der Minarettinitiative aufgewacht sind und wirklich etwas zu sagen haben, kann man an einer Hand an einem Finger abzählen. Die Gründe dafür sind mir schleierhaft. Die Zeiten, als man noch Kinderlieder darüber schrieb, sind auch schon seit Jahrzehnten vorbei.

[audio:http://substanz.skroll.ch/wp-content/uploads/2010/03/radio_letten-2009-02-03-75612.mp3]
(«Ciao ciao Svizzera» by Radio Letten)

Die Liste könnte man noch weiterführen. Meine Hoffnung, dass sich an alldem etwas ändern wird, ist wirklich sehr, sehr klein.

38 Gedanken zu „7 Gründe, wieso die Ausschaffungsinitiative angenommen werden wird“

  1. Zu Punkt 1: Von wem? Von uns Schweizern? Muss ich mich jetzt schon wieder für was schuldig fühlen?

    Zu Punkt 2: Irgenwann sind wir dann bei einem Ausländeranteil von 0 %, gell.

    Zu Punkt 3: Keine Ahnung, was du uns damit sagen willst. Welche Männer? Unsere Schweizer Männer?

    Zu Punkt 4: Da sind jene, die darauf hereinfallen, selber schuld. Und wenn man sich manchmal die Argumentation der Linken ansieht (z. Bsp. Frau Nielson in Zürich zu dem jungen Mann, der mehrfach andere angegriffen hat und jetzt ausgeschafft werden soll), dann ist auch klar, warum sich die Linken zum Teil so leicht aushebeln lassen.

    Zu Punkt 5: Akzeptiert. Bei jenen, die länger hier sind. Bei den anderen möchte ich die Fragen stellen dürfen.

    Zu Punkt 6: Ja, die Angst vor der SVP ist in der Tat lähmend, kontraproduktiv und beängstigend. Aber daran ist nicht die SVP schuld, sondern die anderen Parteien, die sich nicht getrauen, genauso klar Stellung zu nehmen.

    Zu Punkt 7: Ein bisschen mehr als einen Finger voll gibt es schon. Allerdings nicht sehr viele.

    Mein Fazit: Ich würde das Ganze – einmal mehr – lieber etwas differenzierter sehen.

  2. @Zappadong: Danke für die Widerrede.

    Zu Punkt 1: Schuldig fühlen? Sicher nicht. Aber: Wirkliche Ursachen suchen und diese bekämpfen.

    Zu Punkt 2: Noch nicht ganz, aber irgendwo zwischen 0 und 70 %.

    Zu Punkt 3: Hast du dir den verlinkten Film angesehen? Falls damit immer noch nicht klar, bitte melden, dann muss ich das besser schreiben.

    Zu Punkt 4: Ja, da hast du allerdings recht. Ich wollte auch nichts anderes behaupten.

    Zu Punkt 5–7: Auch absolut einverstanden.

    Ich werde zu dieser Initiative nicht das letzte Mal gebloggt haben. Das war jetzt nur mal eine Prognose mit ein paar Erklärungen. Differenziertere Argumente kommen dann schon noch.

  3. Zu Punkt 1: Einverstanden. Wenn ich bei den Ausländern auch suchen kann, ohne schon von vornherein unter dem Generalverdacht der Ausländerfeindlichkeit zu stehen. Ich habe kürzlich eine Reportage über einen Stadteil von Bonn gesehen, in dem die Kriminalität extrem hoch ist – Villenviertel grenzt an Wohnblocks, in denen viele Zuwanderer wohnen. Spannend: Unter den Ladenbesitzern, die zum Teil schon bis zu 5 Mal ausgeraubt worden sind, sind auch viele Zuwanderer. Und was ich da zum Teil von jungen Zuwanderern als „Ausrede“ für ihre Taten gehört habe (die bösen Deutschen sind schuld, die, die mehr haben, die, die einen nicht hochkommen lassen) hat bei mir Übelkeit verursacht, genauso wie die Selbstverständlichkeit, mit der man zuschlägt und klaut.

    Zu Punkt 2: Es hängt alles, gar alles an Punkt 1. Und einmal mehr möchte ich hier erwähnen, dass es nicht reicht, Kinder und Jugendliche integrieren zu wollen. Wir müssen bei den Eltern ansetzen.

    Ich werde diese Initiative in meinem Blog ganz bestimmt auch zum Thema machen und mir dabei die Punkte der SVP-Initiative und des Gegenvorschlags genau ansehen.

    Was die CVP zu diesem Thema produziert, verursacht Magengrummeln und Augenrollen. So eine Partei kann kein Mensch ernst nehmen.

    Meine Meinung habe ich übrigens noch nicht gemacht. Dazu kenne ich die Punkte der Initiative und des Gegenvorschlags noch zu wenig genau. Es kommt darauf an, wie hart sie formuliert sind. Ich habe nicht unbedingt etwas gegen die Ausschaffung kriminell gewordener Ausländer – solcher, die erst seit kurzem hier sind und sich schlicht und einfach nicht in unsere Rechtsordnung einfügen wollen. Die können von mir aus gerne wieder dorthin, wo sie hergekommen sind. Ich gehe ja auch nicht nach Irland (oder irgendwo sonst) und haue alten Damen die Handtaschen um den Kopf.

  4. Die Schweiz braucht ausländische Arbeitskräfte-und dies auf allen Gebieten. – Die grosse Mehrheit dieser Leute verhält sich klaglos im Gastland. Doch Statistiken zeigen mit erschreckender Klarheit, dass die allermeisten Delikte aller Art den ausländischen, ungerufenen Gästen zuzuordnen sind. Das schleckt nun keine Geiss weg!!! – Es ist deshalb nicht nachvollziehbar, wieso gewisse Leute – vor allem aus linken Kreisen – die beiden Ausschaffungsinitiativen zur Ablehnung empfehlen! –
    Ist man wirklich der Meinung, dass wir Leute, die uns schädigen, auf unsere Kosten in teuren Schweizer-Luxushaftanstalten beherbergen sollen? – Wieso eigentlich? Auf Antwort wartet,
    Erwin Flück, Dulliken

  5. Nein, die Statistiken zeigen das nicht. Viele Delikte werden von solchen Ausländern verübt, die gar keinen Wohnsitz in der Schweiz haben und daher auch nicht ausgewiesen werden können. Die Kriminalitätsrate der hier wohnhaften Ausländer ist zwar höher als diejenige der Schweizer. Dies lässt sich aber durch das tiefere Bildungsniveau und andere soziale Faktoren erklären, die auch bei Schweizern zu höherer Kriminalität führen.

    Auch würde die Ausschaffungsinitiative keinesfalls dazu führen, dass es weniger Ausländer in den hiesigen „Luxushaftanstalten“ gäbe, denn die Ausschaffung würde erst nach Verbüssen der Strafe vollzogen. Im Gegenteil würde die Initiative noch zusätzliche Ausschaffungshäftlinge schaffen!

    Ich bin der Meinung, dass man Ausländer, die erst kurze Zeit in der Schweiz wohnhaft und kriminell geworden sind, durchaus ausweisen kann und soll – so wie es ja bisher auch gemacht wird.
    Völlig unangemessen und ungerecht finde ich die Ausschaffung von langjährig anwesender Ausländer oder gar solcher, die hier aufgewachsen sind und also hier ihre Heimat haben. Sie sind in meinen Augen keine Gäste, sondern Einheimische, auch wenn sie noch keinen Schweizer Pass haben. Für sie muss meiner Meinung nach das gleiche Recht gelten wie für die Schweizer. Die Ausschaffungsinitiative fordert ein Sonderrecht mit Verbannungsstrafen für Bagatelldelikte. Von Verhältnismässigkeit kann hier keine Rede mehr sein. Auch beim Gegenvorschlag sind Verbannungen aus der Heimat nicht ausgeschlossen, darum lehne ich auch diesen ab.

  6. Geehrter Herr David
    Für Ihre Replik sei gedankt. – Als politisch engagierter Demokrat sehe ich die Dinge trotzdem in einer andern Sicht.
    Gute Grüsse,
    E. Flück

  7. Es ist für einen gradlinigen, staatsbewussten Eidgenossen unverständlich, dass es eigene Landsleute sind, die gegen die so nötige Ausschaffungsinitiative Sturm laufen. – Leute, die uns irgendwie schädigen wollen, sollen dies bitte im Herkunftsland tun!
    Schluss jetzt mit Gutmenschentum.“
    Erwin Flück, Dulliken

  8. Laut der „Polizeilichen Kriminalstatistik 2009“ wurden 47.8% der Straftaten von Ausländern verübt. 36% der Straftaten wurden von Ausländern mit Niederlassungs- oder Jahresbewilligung verübt. Der Ausländeranteil betrug im Jahr 2008 22.6% bzw. 21.7% wenn man Kurzaufenthalter und Asylbewerber abzieht.

    Das zeigt, dass Ausländer gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil deutlich mehr Straftaten begehen als Schweizer. Hier ist Handlungsbedarf angezeigt!

    Auch Leute, die schon seit Jahren hier leben sollen damit rechnen können, dass sie ausgeschafft werden, wenn sie eine schwere Straftat begehen oder unsere Sozialwerke missbrauchen. Wie man mit Tätern und Betrügern Mitleid haben kann, ist mir unbegreiflich.

  9. Ich bin sicher, du bist auch zu Empathie fähig, wenn ein bestens integrierter Kollege wegen einer Lappalie oder wegen einer Straftat seines Vaters ausgeschafft werden soll.

    Es ist mir unbegreiflich, wie jemand von «christlich-abendländischen Werten» schwafeln und gleichzeitig jegliche Empathie für seine Mitmenschen unterdrücken kann.

  10. zu Punkt 5:
    „Es ist nicht statthaft, Leute in ihrem Heimatland wie Gäste zu behandeln.“

    Ist es denn statthaft, sich als quasi-Schweizer, welcher sich ja im sog. ‚Heimatland‘ befindet, sich nicht an die im ‚Heimatland‘ üblichen Gepflogenheiten zu halten?

    Sei gegrüsst
    Luke

  11. Der Fall Bürglen zeigt es, dass wir die Initiative annehmen müssen.Wo führt das denn bin,wenn hier jederuns bedroht und unsere Natur samt Grundwasser kaputt macht?Da kann ich ja gleich in den Kosovo auswandern….Und soviel zur Kriminalität: Die prozentual wenigen CH Kriminellen sind wenigstens im eigenen Land kriminell,punkt.

  12. Im „Fall Bürglen“ handelt es sich um einen Psychopathen, solche gibt es auch mit Schweizer Pass. Das hat mit Migration und Nationalität nichts zu tun.
    Und für die Opfer kommt es nicht drauf an, ob jemand nun im eigenen oder im fremden Land kriminell ist.

  13. Nur eine kleine Anmerkung zu „wir müssen besser integrieren“ > WIR müssen gar nichts. Gäste haben sich immer noch selbst zu integrieren. Assimilation ist teil der Evolutionsgeschichte. Mein Traum seit meiner Kindheit ist es auszuwandern. Vermutlich in eine asiatische Region. Ich erwarte von den Einheimischen oder dem Staat in meinem Zielland keinesfalls irgendeine Art der Unterstützung für meine Integration, die Sprache lerne ich selbst (mit Freude), die Kultur werde ich mir so weit möglich aneignen und mich bereitwillig assimilieren lassen. Obwohl ich Schweizer mit italienischen Vorfahren in der 3. Generation Mütterlicherseits bin (also selbst nach SVP-Meinung ein Eidgenosse), sagt mir unser Land und unsere Gesellschaft mit unserem nicht vorhandenen Selbstbewusstsein schon lange nicht mehr zu. Ich bin froh, wenn ich nach meiner Beruflichen Grund- und Weiterbildung endlich dieses bürokratische Chaos verlassen und endlich leben kann.
    P.S.: Es wird, dank meiner anstellung im EDA, vermutlich ein Südostasiatsiches Land sein. Und nein ich bin nicht der typische 50 jährige, dicke und hässliche Sextourist, sondern 23, sportlich und offen für eine gänzlich andere Kultur, Sprache und Sprache, im Gegensatz zu vielen verbitterten Schweizern.

  14. @Esther
    Meinst du das ernst?
    Also wenn deine beste Freundin von einem Schweizer vergewaltigt werden würde, dann wär das wenigstens in seinem Land? SPIELT DAS EINE ROLLE??? GEHTS IHR DANN BESSER??? MUSS DER NUR IN UNSERE „LUXUS-GEFÄNGNISSE“, WEILS JA WENIGER SCHLIMM IST???
    Rechtsgleichheit und Schutz vor Wilkür sind Dinge, für die viele Menschen jahrzehnte lang gekämpft und oft ihr Leben gegeben haben! Und genau wegen diesen erkämpften Werte sind Leute wie Du heute stolz auf dieses Land.
    Wie kann es sein, dass sich nun ebendiese Leute konsequent auf die Seite der SVP stellen, wenn es um den Abbau von demokratischen Grundwerten und Völkerrecht geht?

  15. Antwort auf Statement von David vom 31.07.2010.

    David, ich bin Konfessionsloser. Ein Kollege wird sicher nicht ausgeschafft, wenn sein Vater ein Verbrechen begangen hat. Die Ausschaffungsinitiative richtet sich gegen kriminelle Ausländer.

    Dies ist übrigens bereits heute Praxis: Die Familie, des Mazedoniers, der wegen schwerer Raserei ausgeschafft wird, darf hier bleiben.

    Hier der Initiativtext für Leute wie David, die nicht wissen um was es bei der Ausschaffungsinitiative geht:

    http://www.ausschaffungsinitiative.ch/wortlaut-volksinitiative/index.html

  16. @Alexander Müller: Ehefrauen, die den Aufenthaltszweck «Verbleib beim Ehemann» haben, verlieren die Aufenthaltsbewilligung, wenn sie der Mann verliert. Unvolljährige Kinder verlieren die Aufenthaltsbewilligung, wenn sie die Eltern verlieren. Das ist bereits heute so und braucht nicht im Initiativtext zu stehen. Heute kann aber mit Rücksicht auf eine Familie von einer Ausweisung abgesehen werden. Mit der Initiative gibt es den Automatismus, und der ist das Problem.

    Wenn die Frau einen eigenständigen Aufenthaltsstatus hat, dann können sie und die Kinder hier bleiben. Das wird beim Mazedonier wohl der Fall sein.

  17. Der Gegenvorschlag zur Ausschaffungsinitiative ist mehr als eine Mogelpackung. Mit den scheinbaren Vorteilen ködert er einerseits Wähler, die weitergehende Massnahmen als die der Initiative wünschen. Fakt ist, dass mit dem eingeschmuggelten Rechtsweg alles beim Alten bleibt. Wie bisher wird jeder Fall durch alle Instanzen bis zu den verfassungswidrigen ausländischen Richtern* durchgezogen. Zur Bereicherung des Kartells der Betreuungs-Juristen und Beamten auf kosten nicht nur der irregeführten Wähler. Auch viele anständige, integrierte und integrationswillige Ausländer stehen zu Initiative. Sie sind es längst überdrüssig durch kriminelle Nationsgenossen in Verruf gebracht zu werden. Nur die Volksinitiative bringt mehr Ordnung, Sicherheit und Gerechtigkeit.
    *Dazu ein interessanter Artikel von Dr. Christof Bernhart, Wildhaus, in Grundrechten promovierter Jurist.“ Lesen unter http://fluewa.homepage.bluewin.ch /

  18. Naja, eigentlich bin ich weder konservativ noch fremdenfeindlich…

    Doch ich könnte jedesmal kotzen, wenn ich so einen „netten“ Ausländer auch nur für 2 Sekunden anschaue und er gleich angerannt kommt:
    „Ey du Wixxer, häsch Problem odr wa? Wa luegsch wie Behinderete, mann?“ oder: „Ey gib Zigi, maann“ „Sorry, ich han kei Ziggerette“ „Ey wettsch mi verarsche? Gib Zigi odr kassiersch eis, mann“

    Oder wenn ich wieder einmal von einem Freund höre, dass ihm wieder einmal grundlos von irgendwelchen super integrierten der Ausgang versaut wurde.

    Und wenn sie dann einmal verhaftet werden, stehen sie 3 Stunden später schon wieder am Bahnhof und schreien jeder Frau „Ey du XXX, wettsch XXX?“ hinterher.

    Die Linken können gerne Ihre Augen davor verschliessen und Zuhause ihren Pfefferminztee trinken und sich über Offroader aufregen, da sehen sie es nämlich auch nicht… Aber wenn ich irgendwo hingehe und etwas Spass haben will brauche ich nicht solche Sozio/-Psychopathen…

    Und sagt mir jetzt nicht, dass es von denen nicht so viele gibt… Wenn ich im Zürcher Oberland (egal an welchem Bahnhof!) Abends auf den Zug gehe, sehe ich mindestens eine Horde dieser Spezies. Von den Städten fange ich besser nicht an…

    Das einzige Problem bei dieser Initiative ist, dass auch die Personen, sagen wir z.B. in Kosovo (egal welches Herkunftsland), diese Leute nicht zurück haben möchten. NIEMAND will solche Leute… Denn, da muss ich dir recht geben, es spielt keine Rolle wo sie herkommen, denn die Leute die da wohnen sind grundsätzlich nicht so (halt mit Ausnahmen).

    Einfach, dass ich das mal losgeworden bin. Ob ich nun dafür bin, kann ich noch nicht sagen, auf jedenfall ist dies in keinster Weise ein akzeptabler Zustand unserer Gesellschaft…

  19. @mike: stell Dir vor, DU bist ein Mann und es kotzt Dich an. Ich bin eine Frau und es kotzt mich noch mehr an, denn als Frau kann man nicht mal mehr am Nachmittag in die Migros, ohne blöd angemacht zu werden, verschweige denn abends am Bahnhof…..!!
    Gut, ich muss dazu sagen, ich bin noch nie in eine „brenzlige“ Situation gekommen, es mag an meinem starken Selbstbewusstsein liegen, ich glaub die haben schon Angst wenn die mich sehen, hahaha!
    Aber Du hast recht,ich finde es auch beschissen, wenn man an ein Fest geht und jedesmal wird es einem versaut durch irgendwelche Balkanpöbler, die eh alle nachts rumlungern und tagsüber im Trainer irgendwo rumhängen.
    Ich wohne auf dem Land, wirklich ruhig wäre es, ich betone: wäre es! Aber nein, sogar hier hab ich noch eine Nachbarsfamilie die sich einfach nicht an die Regeln halten kann, Jugos. Jedesmal beim wegfahren hupen, jedesmal beim wiederkommen hupen, geöffnete Fenster und laute Musik dröhnt heraus, Sonntags laut, an „unseren“ Feiertagen wie z.B. Allerheiligen, Pfingsten hatten sie Party. Null Anpassung, null Rücksicht. Und auf unsere Reklamationen reagierten sie mit missbilligenden Blicken. (die wollen übrigens den CH-Pass!!)
    Nun frag mich noch einer warum ich für diese Initiative bin!
    PS: Ich hab schon die Schwarzenbachinitiative gut gefunden!

  20. In einem Land sind Unterschiede immer da. Mann kann nicht nachhinein Cherrypicking machen und das was nicht mehr gefällt rauswerfen. Mann soll die Grundproblemen angehen. Ich sag nicht das Einbrüche usw erwünscht sind, aber sind leider teil der Gesellschaft (jedes Land), die Frage ist, wie kann man dies ändern? Die Demokratie mit der Verantwortung der Minderheiten (ja das ist die öffiziele definition von Demokratie) soll solche Probleme angehen. Wenn nicht dann seht mann was passiert: Beispiele genug (Europa 1930-1945); Heutige „Demokratien“ wo Presidenten mit 99% der Stimme gewählt werden usw. Ja der Schweiz hat eine gute Demokratie, weil mann eines immer respektiert worden ist und in die Gesetze festgelegt ist: Alle menschen sind gleich, unabhängig der Religion, Nationalität, usw. Wenn mann dies als Basisgedanke nehmen würde am 28.11.2010 dann wird Die Demokratie, die Menschheit und langfristig Sie selber es danken.

  21. An Esther: diese Probleme werden auch mit einem JA nicht verschwinden, das was Sie beschrieben (noch) nicht Strafbar ist. So einen Ja von Ihnen würde ja dann unbegründet sein. Das ist genau was ich meine: Nicht ihre eigene Erfahrungen nehmen und dann denken das diese besser werden mit einem JA. Sie und allen, sollte die Initiative 100% verstehen und rausfinden was das für Sie bedeuetet. Ihre Nachbarn werden nciht ander sein nach der 28.11.2010….Ich rufe nur auf den initiativ-Text zu lesen, ohne Vorurteilen, zu analysieren was es bedeutet aus Staatsrechtliche Gründe und ob Sie (mann) als Mensch so etwas mit JA beantworten wollen. Was wenn Ihre Nachbarn gewesen wäre die das gleiche machen aber schon 40 Jahre Schweizer sind ? wie würde dann Ihre antwort lauten ?

  22. Unsere Gesellschaft ist doch ohnehin schon ruiniert und wie Mike schon sehr gut beschrieben hat: gemütlich ausgehen ist kaum mehr möglich. Doch die Initiative wird daran nicht viel ändern. Ich glaube das Problem ist, dass einige von uns, sobald sie das Wort „Ausländer“ sehen oder hören, dieses mit Rassismus in verbindung bringen, was die Spannung zwischen Schweizer und Ausländer automatisch steigen lässt.

    Genau wie jetzt: Die Rede ist von KRIMINELLEN AUSLÄNDERN, die Ausgewiesen werden sollen.
    Ich frage deshalb: Könnten denn krimnelle SCHWEIZER ausgewiesen werden? – Nein!
    Soll Krimnialität toleriert werden? – Nein!

    Mit dieser Initiative zeigen wir doch nur, dass wir eine gewisse Verhaltensweise hier NICHT dulden!

  23. @Pii: du hast Recht, die kriminalität ist das Problem. Das da ein grosser teil Ausländer geh ich auch noch mit. Die Initiave aber werfft ALLE Ausländer in einem Topf. Auch wer heute nicht kriminell ist, kann es, wegen der nicht klar definierte Initiave noch werden….Das heisst das auch algemeine altägliche Fehler, die Bewust und UNbewust begangen werden können, leiten zur Ausschaffung. Z.B. „missbrauch“ ist a) undefiiert, b) oft eine Folge der schlechte Beratung der ämter. Warum soll da ein CH anders behandelt werden als nicht-CH? Ich wäre vor eine Initiave die das Problem der Kriminalität härter angeht, über alle Nationalitäten. Die Schläger von München und Rom (CH kinder/Jungendliche) dürfen dann in das „hotel“-Gefängnis dere CH kommen….So im Kurzem: bestraff die Straftäter die das Land unsicher machen, straf sie hart und abschreckend, und sichere dabei ab das nicht eine Gruppe aber alle (d.h die bevölkerung) dabei als „gewinner“ rauskommt. Das Volk vs Die Bevölkerung .

    Wäre die Initiave nur da um, wie du schreibst eine Verhaltungsweise nicht zu dulden OK, aber die Initiave wird EIN GESETZ. Das Initiavrecht soll vielleicht auf 2 ebene verteilt werden 1) Das Volk will eine Aussage machen und dann MUSSEN die Politiker etwas damit machen (als Druckmittel) und 2) direkte Gesetzänderung via Initiav..Aber dann soll es IMMER Nationalität UNabhängig sein. So hätte mann wirklich TOP Demokratie

  24. Ganz schlaue Ausschaffungsgegner finden es ungerecht, ausländische Straftäter in ihr Herkunftsland auszuweisen,Schweizer Kriminelle jedoch nicht!- Der Unterschied liegt darin, dass die Schweizer Täter bereits im Herkunftsland leben. Hingegen sind ausländische Straftäter ungerufen in die CH gezogen, um hier ein besseres Leben zu fristen.
    Erwin Flück, Dulliken

  25. Allerdings arbeiten beide Seiten offenbar mit Lügen. Was Daniel Binswanger im Magazin von sich gibt, steht im krassen Gegensatz dem dem Wortlaut des Initiativtextes.

    Mit solchen journalistischen Methoden tut er meiner Meinung nach der Sache keinen Gefallen, ganz egal, wie man zur Ausschaffungsinitiative steht:

    http://schweizblog.ch/?p=1986

  26. @ erwin: ich lese aus deinem Text das du der Meinung bist das es sicherer wäre nur schweizer Kriminellen in der CH zu haben. Ich denke das ein Land sicherer wäre wenn im algemeinen die Kriminalität tief ist und das Alle Menschen dazu Ihre Beitrag liefern. Langsam glaube ich das die Initiave und seine Grundidee nicht mehr wichtig sind: Sicherheit im Land……Es wird halt eine Marketingkampagne auf Grund der Emotionen: wollen wir Ausländer…Wie damals mit den Mineretten (Ziel war die Minerette, nicht die Islam, aber schau mal über was geredet worden ist….NIE über Minerette = Turm = Bautechnische diskussion)…
    Und danke das ich offenbar als „schlaue Gegner“ bezeichnet werde. Ich nehme das als Kompliment das ich versuche über alles nachzudenken statt zu emotionen zu reden..

  27. ich finde diese diskusionen teilweise einfältig. erstens haben wier genügend schweizer kriminelle die uns ein haufen geld kosten,da brauchen wier nicht noch mehr kriminelle durchzufüttern.zweitens sind die gesetze noch gar nicht gemacht. dritens es braucht immer noch ein gültiges gerichtsurteil bei schweren straftaten, bei asilbewerbern die mit drogen handeln dürfte eigentlich klar sein dass solche leute hier nichts verloren haben.

  28. Es ist doch ganz einfach:

    Man will sich erhabener fühlen, und es ist einfach sich besser zu fühlen, wenn man von sich selbst behaupten kann, dass man besser als „jemand anderes“ sei, und es fühlt sich noch besser an, wenn man von anderen Leuten für seine Haltung gelobt wird. Und siehe da, die Ausländer sind die Rettung in der Not. Selbst als Schweizer Sozialhilfebezüger (oder Straftäter) kann man sich gegenüber Ausländern besser fühlen, da man ja selbst, als Schweizer, jedes Recht auf die Bezüge hat, die bösen Ausländer ja jedoch nicht, da sie es auf jeden Fall nicht verdient haben.
    Das perfekte Feindbild. Kollektives Schulterklopfen inklusive.

    @fide blum: Asylbewerber die mit Drogen handeln. Nun, du weisst ja hoffentlich wie wir mit diesen Leuten umgehen. Wir stecken sie in irgendeinem abgelegenen Kaff in einen Bunker und geben genau so viel, dass sie gerade mal so überleben können. Legal Arbeit suchen dürfen sie ja nicht, das haben wir bereits verboten, denn die Schweiz soll ja unattraktiv sein für Asylbewerber. Also können Sie den ganzen Tag nur rumsitzen und nichts tun, die einzigen sozialen Kontakte ihre Mithäftling… errr Asylbewerber, sorry ^^.
    Da muss ich ehrlich sagen, ich würde wohl auch Marihuana verticken gehen. Erstens hab ich dann Geld um irgendwohin gehen zu können, zweitens hab ich Kontakt mit anderen Leuten. Wieso sollte ich es nicht tun? Die, die Gras haben wollen, kommen von selbst zu mir, ich zwinge sie zu nichts, ich verletze niemanden.

    Das Problem ist einfach, wir können und wollen uns nicht in andere Leute hineinversetzen. Wenn wir es nicht tun, dann können wir behaupten, dass die anderen einfach ethisch und moralisch schlechter sind als wir, und der Grund dafür, dass es uns besser geht, einfach darin liegt, dass wir halt „besser“ sind.
    Man muss sich dann auch nicht mit Gedanken herumschlagen wie „Ich habe ein super Leben, aber auch nur dadurch, dass meine Eltern reich waren und mir alle Möglichkeiten offenstanden“, sondern kann sagen „Hah! Ich hab die Uni geschafft und einen tollen Job gefunden, ich bin soooo viel besser als dieser Depp!“ (dieser Depp wäre dann eine Person die 2-3 Tage am Arbeiten ist um überhaupt überleben zu können, und sich dann trotzdem nicht mal all die teueren Bücher leisten kann, um die Ausbildung erfolgreich abschliessen zu können. Man kann die Fakten, dass man halt viel mehr Zeit hatte um zu lernen, dass der „Daddy“ ein paar gute Worte bei der Firma eingelegt hat (Vitamin B), getrost vergessen und sich einfach nur gut fühlen).

    Es ist alles Relativ, und, ja, „Ignorance is bliss“.

  29. Punkt 1
    Ist klar, die meisten Verbrecher wurden aus dem Balkan abgeschoben und befinden sich nun bei uns und Umgebung. Im Land gab es auch nichts mehr zu holen und wohin geht man dann? Gar das dümmste Tier wandert zum grössten Fressnapf …. .

    Punkt 2.
    Zum Glück herrscht bei uns Pressefreiheit. Jeder Täter wird nach seinem Herkunftsland genannt, übrigens … auch Schweizer, aber das wollen wir hier natürlich nicht schreiben, gell.
    Das die Gefängnisse zu über 70% gefüllt sind(schweren Delikte), die von Straftätern aus dem Ausland, verübt wurden, das wollen wir ebenso schnell ausblenden. Genau da liegt der Hase im Pfeffer: Ich habe meine eigenen Augen, mein eigenes Hirn. Ich kann selber denken und sehen. Mir braucht niemand etwas vorzulügen.

    Punkt 4:
    In was muss ein Mensch integriert werden???? Das er nicht kriminell sein soll / darf??? Gibt es denn irgendwo nicht integrierte Länder? Was passiert beispielsweise einem Drogenhändler in Malaysia, was passiert mir, wenn ich in einem islamischen Land etwas stehle usw. Also sind alles integrierte Menschen, die sich ihrer Verantwortlichkeit sehr bewusst sind. Durch die unsagbare Naivität der Gutemenschen, Zuwanderern keine Regeln aufzustellen, hat sich das Gebilde genau zu dem Punkt gebracht, wo wir heute stehen. Konsequenz: Man hat die Schnauze voll von den ganzen Lügengebilden, die Welt so zurechtzubiegen, wie sie von den genannten Exponenten gerne gesehen würde.

    Punkt 5:
    Wie dumm muss man denn sein, wenn die Regeln von VORNHEREIN klar sind: Der Gast wird an gewisse Gepflogenheiten erinnert. Hält er sich nicht dran, gibt es bekannte Konsequenzen. Wer diesen simplen, gar in der Tierwelt funktionierenden Mechanismus nicht begreift, sollte besser auf den Mond auswandern …. .

    Punkt 7:
    Linke Intellektuelle haben offensichtlich gemerkt, dass Kriminalität niemals ein Menschenrecht, Völkerrecht usw, sein kann und sie es deswegen auch nicht zu schützen gilt.

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