Handlungsbedarf!

Es besteht Handlungsbedarf! 70 Prozent Ausländeranteil in den Gefängnissen! Ein Ausländeranteil von 62 Prozent bei Vergewaltigungen! Alarm, Alarm! Wir müssen etwas tun!

OK, es werden zwar nur 37 Prozent der Gewaltstraftaten von in der Schweiz wohnhaften Ausländern, hingegen 84 Prozent von Männern verübt. Aber wir können doch nicht Massnahmen gegen Männer ergreifen, das würde ja uns selber betreffen. Männer sind einfach anfälliger, das muss man akzeptieren. Härtere Strafen gegen Männer? Das wäre natürlich unfair. Wir haben doch kein Männerproblem, das wäre ja lächerlich! Wir haben ein Ausländerproblem!

Was macht man, wenn man «etwas tun muss», und ausserdem schon bald die nächsten Wahlen anstehen? Dafür haben wir ein Arschloch im Wandschrank, das wir immer dann hervornehmen können, wenn wir vor Problemen stehen, die wir nicht lösen wollen oder können: Die ausländische Wohnbevölkerung! Diese eignet sich immer, um sich abreagieren zu können. Sie kann sich ja nicht wehren. Deren Rechte kann man Stück für Stück beschneiden.

Und auch wenn die Kriminalität damit nicht sinken wird – Hauptsache, wir zeigen uns kompromisslos und handeln!

*Ironie-Modus off*

2 Gedanken zu „Handlungsbedarf!“

  1. Ausländerkriminalität: Der SP mangelt es bei der Sicherheit an Empathie!

    Die gemeldeten vollendeten und versuchten Raubüberfälle haben in der Schweiz von 2005-2009 von 2’595 auf 3’530 um 36% zugenommen. Der Anteil der ausländischen Täter mit festem Wohnsitz in der Schweiz betrug 2009 42% bei einem durchschnittlichen Ausländerbestand von 22% in der Gesamtbevölkerung. Wenn die Leute solche Zahlen lesen und alle paar Tage in den Zeitungen über kriminelle Taten von Ausländern informiert werden oder selbst oder via Bekannte von solchen Taten unmittelbar betroffen sind und das weitererzählen, ist es wohl nicht erstaunlich, dass sie sich darüber aufregen und teilweise zur SVP überlaufen. Mit ein wenig psychologischem Wissen und Empathie für die Sorgen der Leute hätten die SP-Politikerinnen und -politiker darauf eigentlich schon lange entsprechend reagieren müssen.

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