Gerechte Ständeratswahlkreise

Nimmt man als Bedingung, dass…

  • die Schweiz weiterhin eine kleine Parlamentskammer mit 46 Sitzen haben soll,
  • diese Volksvertreter weiterhin im Majorzsystem (Mehrheitswahl) gewählt werden sollen,
  • pro Wahlkreis jeweils 2 Sitze zu vergeben sein sollen (wie es heute in 20 Wahlkreisen der Fall ist),
  • Wahlkreise zusammenhängend sein sollen,
  • heutige Bezirke nicht auf mehrere Wahlkreise verteilt werden sollen, mit Ausnahme von Exklaven, sowie
  • jede Wählerstimme gleich viel Gewicht haben, und daher jeder Wahlkreis möglichst gleich gross sein soll,

könnten sich optimalerweise folgende Wahlkreise für den Ständerat Regionenrat ergeben:

Die schwarzen Punkte sind die Wohngemeinden der aktuellen Ständerats-Mitglieder. Die Zahlen geben an, wie viele Ständeräte aktuell aus diesen hypothetischen Wahlkreisen kommen. Stark übervertreten ist heute also die Zentralschweiz, etwas weniger die Nordostschweiz und der Jurabogen. Untervertreten sind die Genferseeregion, die Region Bern/Oberland und viele Regionen im Mittelland. Wobei anzumerken ist, dass die Stadt Zürich zwar zwei Ständeräte hat, diese aber die Stadtbevölkerung schlecht repräsentieren und sie ihre Stimmen vor allem in der Agglomeration holen.

Eine solche Neueinteilung für Ständeratswahlkreise wäre doch eine Überlegung Wert?

2 Gedanken zu „Gerechte Ständeratswahlkreise“

  1. Ich bin mit der Zusatzbedingung nicht ganz einverstanden. Eine Funktion vom Ständerat ist auch, dass Bevölkerungsschwache Kantone mit ihren Bedürfnissen gleich viel Gewicht haben wie ein dicht bevölkerter Kanton.

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